Advastamedia wird zentrale Plattform für Produktdaten bei Elsner – Go-Live erfolgreich abgeschlossen
Hintergrundinfo
Unser Team hat bei Elsner Elektronik die Produktdatenlandschaft umfassend modernisiert und damit einen wichtigen Schritt in Richtung zukunftssichere Content Supply Chain umgesetzt. Mit advastamedia als PIM steht nun eine skalierbare und zentrale Plattform bereit, die Produktinformationen konsistent verwaltet, ihre Qualität steigert und automatisiert in relevante Ausgabekanäle überführt.
Eckdaten
- Kunde: Elsner Elektronik
- Launch: Dezember 2025
Best Practice auf einen Blick
- Single Source of Truth: advastamedia bündelt alle produktrelevanten Informationen für Marketing, Vertrieb und Produktmanagement.
- Durchgängige Datenkette: Eine produktive Schnittstelle zwischen ERP und PIM stellt aktuelle Stammdaten sicher – ohne doppelte Pflege.
- Smarte Ausleitungen: Zwei produktionsreife Exporte wurden umgesetzt: eine Excel-basierte Preisliste und technische Daten für das Dokumentationssystem.
- Sicherer Go-Live: Stabiler Produktivgang mit aktiver Hypercare-Phase – die Fachbereiche arbeiten bereits eigenständig und effizient.
Von der Ausgangslage bis zur Umsetzung
Bereits in der Startphase zeigte sich, wie stark advastamedia eine bisherige, fragmentierte Datenwelt vereinheitlicht. Marketing, Vertrieb und Produktmanagement greifen nun auf eine gemeinsame, verlässliche Quelle zu. Die durchgängige Datenkette zwischen ERP und PIM sorgt dafür, dass Stammdaten aktuell gehalten werden, ohne doppelte Pflege oder manuelle Korrekturschleifen. Gleichzeitig stehen zwei produktionsreife Exporte – eine Excel-basierte Preisliste und technische Daten für das Dokumentationssystem – zur Verfügung, die Veröffentlichungen deutlich beschleunigen.
Vor Projektbeginn waren Produktinformationen über verschiedene Systeme und Dateien verteilt. Das führte zu erhöhtem Pflegeaufwand, unterschiedlichen Datenständen und einer langen Time-to-Market für Preislisten oder technische Dokumente. Ziel war es daher, Prozesse zu vereinheitlichen, Qualität sichtbar zu erhöhen und die Bereitstellung produktrelevanter Informationen zu verschlanken.
In der Umsetzung wurde advastamedia zunächst installiert, konfiguriert und um ein strukturiertes, praxistaugliches Datenmodell erweitert. Darauf aufbauend entstand eine robuste Schnittstelle zum ERP, die Stammdaten automatisiert importiert, systematisch prüft und transparent protokolliert. Für den späteren Betrieb wurden zudem klare Validierungsregeln, Rollen- und Rechtekonzepte sowie definierte Leitplanken entwickelt, die eine konsistente und verlässliche Datenhaltung gewährleisten.
Schnellere Time-to-Market mit Verlässlichkeit und Skalierbarkeit
Die Ergebnisse zeigen bereits jetzt deutliche Effizienzgewinne: Prozesse vom Dateneingang bis zur Publikation sind spürbar schlanker geworden, Verantwortlichkeiten klar definiert und manuelle Tätigkeiten auf ein Minimum reduziert. Versionierte Datenstände und nachvollziehbare Protokolle schaffen Transparenz und Sicherheit – sowohl intern als auch gegenüber externen Partnern. Gleichzeitig ist das Setup so aufgebaut, dass es künftig problemlos um weitere Kanäle, Formate oder Sprachen erweitert werden kann.
„Mit advastamedia haben wir aus verteilten Daten eine leistungsfähige, zentral steuerbare Content Supply Chain gemacht – spürbar schneller, spürbar sicherer.“ – Projektverantwortung Marketing
Das Projekt wurde konsequent End-to-End gedacht
Von der ERP-Stammdatenbasis über klare Qualitätsregeln bis hin zur automatisierten Ausleitung in Preislisten und technische Dokumente: Die Lösung bleibt nahe an Standards, ist aber gleichzeitig flexibel genug, um neue Anforderungen aufzunehmen. Dokumentierte Abläufe, Monitoring und definierte KPIs sichern einen nachhaltigen Betrieb und machen die Lösung zu einem verlässlichen Baustein der digitalen Produktkommunikation.
Roadmap zu vollautomatisierten Produktdatenblättern und Digitalem Produktpass
Auch der Ausblick zeigt, wie tiefgreifend die Transformation weitergeführt wird. Geplant ist unter anderem die vollautomatisierte Erstellung von Produktdatenblättern und Konformitätserklärungen – regelbasiert, versioniert und mit revisionssicherer Ablage. Parallel wird die DPP-Readiness aufgebaut: erste Strukturen und Attribute für den Digitalen Produktpass, inklusive Validierungsregeln und definierter Ausleitungen für Partnerplattformen. Schritt für Schritt wächst advastamedia damit zur zentralen Content-Drehscheibe für alle Produktinformationen heran.
Fazit: Das Projekt demonstriert eindrucksvoll, wie ein klar definiertes Datenmodell, eine stabile ERP-Anbindung und wiederverwendbare, standardisierte Exporte in kurzer Zeit messbare Effizienzgewinne erzeugen – und gleichzeitig den Grundstein für nachhaltiges Wachstum und regulatorische Zukunftsfähigkeit legen.